Vorwort

Das vorliegende dynamische Schulprogramm beschreibt die Organisation Vogelsbergschule und deren Entwicklungsprozesse und –vorhaben. Seit dem 01.08.2012 ist die Vogelsbergschule eine Selbstständige Berufliche Schule, in der Unterrichts- und Qualitätsentwicklungsprozesse im Fokus der Schulentwicklung stehen und die mit den dazu notwendigen  Personalentwicklungs- und Organisationsentwicklungsprozessen vernetzt sind.

Mit der Implementierung des dynamischen Schulprogramms im Jahr 2014 hat die Vogelsbergschule einen Weg gewählt, die oben genannten Prozesse- und Vorhaben in einem Content-Management-System transparent und dynamisch darzustellen. Damit soll eine permanente Aktualität sichergestellt werden. Der Schulleitung und den schulischen Entwicklungsgruppen steht damit ein Steuerungsinstrument zeitnaher und zeitgemäßer Schulentwicklung zur Verfügung.

Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die sich in den schulischen Entwicklungsgruppen und den Teams für eine Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Vogelsbergkreis und in besonderem Maße innerhalb der Vogelsbergschule engagieren.

Mein besonderer Dank gilt dem Schulleitungsteam und ganz besonders StDin Eva Pausinger, die mit Ihrer Masterarbeit zum Thema „Schulentwicklung 2.0“ dieses Entwicklungsprojekt der Vogelsbergschule maßgeblich unterstützt hat.

 

Holger Arnold

(Schulleiter)

1. Organisation und Entwicklungsziele

1.1 Organisationsstrukturen

Organigramm


 

1.2 Aktuelle Entwicklungsziele

 


2. Schulische Entwicklungsgruppen

Steuergruppe

Die Steuergruppe setzt sich zusammen aus Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen der Vogelsbergschule sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schulleitung und spiegelt so das Schulprofil wider. Sie ist ein Bindeglied zwischen Kollegium und Schulleitung.

Die Steuergruppe arbeitet mit der Qualitätsmanagementgruppe und der Gruppe „Schule und Gesundheit“ zusammen.

Ihre primäre Aufgabe besteht darin, schulische Entwicklungsprozesse zu initiieren, zu unterstützen und zu koordinieren. Dazu gehört die Arbeit an Leitbild und Schulprogramm sowie die Unterstützung der Teams bei ihrer Unterrichtsentwicklungsarbeit. Um dem Kollegium neue Impulse und Gelegenheit zur Arbeit an diesen Entwicklungsprozessen zu geben, organisiert und gestaltet die Steuergruppe die Pädagogischen Tage.

 

Qualitätsmanagementgruppe

In der Qualitätsmanagement-Gruppe arbeiten Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen sowie Mitglieder des Schulleitungsteams zusammen. Daher spiegelt sie die Interessensgruppen der Schule wider.

Ihre Aufgabe besteht darin, im Konsens mit allen Beteiligten ein zertifizierbares Qualitätsmanagementsystem nach Q2E einzuführen.

Dazu beteiligt sich die QM-Gruppe an der Ausarbeitung des Qualitätsleitbildes, unterstützt die Teams und Gruppen dabei, ihre Entwicklungsprozesse gemäß dem Qualitätszirkel (Planen, Durchführen, Evaluieren, Reflektieren) zu strukturieren und etabliert schrittweise eine Feedbackkultur an der VBS.

Die Qualitätsmanagement-Gruppe kooperiert eng mit der Schulleitung, der Steuergruppe und der Gruppe „Schule und Gesundheit“.

 

Schule und Gesundheit

Gesundheitsmanagement

Gesundheitsmanagement stellt den Prozess der Gesundheitsförderung an der Vogelsbergschule über die themenbezogene Arbeit in Kleingruppen, eine Koordinationsgruppe und die Zusammenarbeit mit allen wichtigen Schulentwicklungsgruppen der Schule sicher. In den vier Arbeitsgruppen „Ernährung und Verbraucherbildung“, „Sucht- und Gewaltprävention“, „Bewegung und Wahrnehmung“  und „Lehrerinnen- und Lehrergesundheit“ werden aktuelle Fragen der Gesundheitsförderung diskutiert, Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Über die Koordinationsgruppe „Schule und Gesundheit“, die aus den Sprechern der Arbeitsgruppen, den Koordinatoren und der zuständigen Abteilungsleiterin besteht, erfolgt ein Austausch der aktuellen Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppen und die Koordination geplanter Maßnahmen. Die Zusammenarbeit mit den Schulentwicklungsgruppen und schulischen Gremien sichert eine breite Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Gesundheitsförderung an der Vogelsbergschule. 

Ernährung und Konsum

Die Arbeitsgruppe ist gesamtschulisch Ansprechpartner für alle ernährungsrelevanten Themen. Sie unterstützt und berät bei Projekten, schulischen Aktionstagen und schulischen Veranstaltungen mit Catering. Das Schulbistro ist ein wichtiger Baustein von „Ernährung und Verbraucherbildung“ an unserer Schule. Es hält für Schüler und Lehrer ein gesundes, vollwertiges Angebot an Pausenverpflegung und Mittagstisch bereit. In der Pausenhalle können sich alle Schulmitglieder an einem Trinkwasserspender kostenlos versorgen.

Bewegung und Wahrnehmung

Die Arbeitsgruppe initiiert und organisiert in ihrem Arbeitsfeld Fortbildungen und konkrete Bewegungsangebote für Schüler und Lehrer der Vogelsbergschule. Dazu gehört unter anderem ein Bewegungstag für die gesamte Schule am Ende eines jeden Schuljahres, Fortbildungen zum Erwerb von Sportscheinen und zur Implementierung von Bewegungssequenzen im Unterricht.

Sucht- und Gewaltprävention

Beratung und Betreuung von Schülern in schwierigen Situationen sowie Prävention in den Bereichen Sucht- und Gewalt sind die Hauptaufgaben der Arbeitsgruppe. Neben der Einzel- und Gruppenberatung organisiert die Arbeitsgruppe Lehrerfortbildungen zu Sucht- und Gewaltprävention und Aktions- und Projekttage für Schüler. Die Gruppenmitglieder stehen den Lehrkräften bei schwierigen Klassensituationen beratend zur Seite.

Lehrerinnen- und Lehrergesundheit

Die Arbeitsgruppe setzt sich mit der Erhaltung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der Lehrkräfte auseinander. Arbeitsfelder sind die Organisations- und Arbeitsgestaltung, die Arbeitssicherheit, das Schulklima, die Kommunikation und Kooperation innerhalb der Schule, das Selbstmanagement der Lehrkräfte und die Reflexion der beruflichen Praxis. Sie pflegt eine Bücherecke zum Themenbereich Lehrergesundheit, informiert über aktuelle Fortbildungsangebote und setzt sich für die Einrichtung eines Ruheraumes ein. 

 

Schulkulturgruppe

Das Selbstverständnis unserer Schulkultur spiegelt sich in den Leitsätzen der Vogelsbergschule wider.
Die Schulkulturgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen in unterschiedlichen personellen Zusammensetzungen. Sie initiiert und begleitet Projekte zur Förderung der Schulkultur.

 

LernRaum Vogelsbergschule

Die personelle Ausstattung der Vogelsbergschule ermöglicht eine adäquate Realisierung des Bildungs- und Erziehungsauftrags. Die Anzahl und die Ausbildung der Lehrkräfte entsprechen den Erfordernissen des Fachunterrichts und des Erziehungsauftrags der Schule sowie den Besonderheiten der Schülerschaft. Die Ausstattung mit weiterem pädagogischem Personal entspricht dem Bedarf und den Schwerpunkten der Schule.

Die Schulanlage ist in ihrer Größe und Gestaltung funktional und nutzerfreundlich. Im Schulgebäude befinden sich Ruhe- und Entspannungsbereiche für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte. Wegweiser zu Unterrichts-, Gemeinschafts- und Verwaltungsräumen ermöglichen eine schnelle Orientierung.

Die Räumlichkeiten ermöglichen die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags. Die Anzahl, Anlage und Ausstattung der Klassen- und Fachräume ist in Relation zur Schülerzahl angemessen. Die Schule verfügt über Lernorte für individuelles und selbstorganisiertes Lernen sowie eine Schulbibliothek. Die Ausstattung der Vogelsbergschule mit Sachmitteln entspricht den Erfordernissen. Möglichkeiten zum warmen Mittagessen (Bistro) stehen zur Verfügung.


3. Gesamtschulische Entwicklungsprojekte

3.1 Schule

3.1.1 Beschwerdemanagement etablieren

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

QM-Gruppe

Ziele

Die Vogelsbergschule verfügt über ein funktionierendes Beschwerdemanagement, welches es beschwerdeführenden Personen (Schülern, KuK, Externe, nichtpädagogisches Personal etc.) erlaubt über verschiedene Kanäle ihren Beschwerdeanlass zu kommunizieren und zeitnah eine Rückmeldung zu erhalten.

 

Nutzen

Prozesse / Beschwerdewege/ Ansprechpartner/ Zuständigkeiten sind transparent
Umsetzung von Leitsatz 3 (Toleranz, Wertschätzung, Vertrauen, Offenheit)

Zeitraum

Projektstart: 01.03.2018    

3.2 Gesundheit

3.2.1 Einrichten eines Mountainbike-Pools inkl. einer Fahrradwerkstatt

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Schulformübergreifend

Ziele

Wir möchten möglichst vielen Schülerinnen und Schülern an der VBS ermöglichen, die Freude am Fahrradfahren zu entdecken.

Das Fahrrad ist zugleich ein umweltfreundliches, gesundes und preiswertes Verkehrsmittel sowie ein vielseitiges Sportgerät. Es ermöglicht Naturerlebnisse, neue Bewegungserfahrungen und das Ausloten der eigenen Belastungsgrenzen.

In der Schule sollen Schülerinnen und Schüler das Fahrradfahren in sicherer Umgebung unter Anleitung kompetenter Lehrkräfte für sich entdecken. So wird das Fahrrad zum sicheren Begleiter im Alltag und in der Freizeit.

Nutzen

 Schülerseitig:

  • Der Sport ist ein Mittel zur Prävention und als Ausgleich zu den Belastungen des Alltages der Schülerinnen und Schüler nützlich.
  • Die Schülerinnen und Schüler können diese lebensnahe Sportart mit einer größeren Sicherheit durchführen, u.a. im Hinblick auf schwieriges Gelände und auf Verkehrserziehung.
  • Ein weiterer Nutzen ist die Möglichkeit zum Wissenserwerb bezüglich der Sinnhaftigkeit für ein lebenslanges Sporttreiben und einen gesunden Lebensstil.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt, kleinere Reparaturarbeiten und fachgerechtes Pflegen von Fahrrädern durchzuführen.


Schulbezogen:

  • Erweiterung des Profil gesundheitsfördernde Schule.
  • Das Sportangebot wird ausgeweitet.

Zeitraum

Projektstart: 12.01.2021    



4. Teamvorhaben

4.1 Vollzeit-Schulformen

4.1.1 Anpassen des Unterrichtskonzepts mit Bestandteilen von SOL an den Kenntnisstand und die Selbstständigkeit der SuS im Physikunterricht der Einführungsphase.

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

BG: Einführungsphase (E1, E2) - Physik

Ziele

Um die SuS nicht zu überfordern und an ihren unterrichtlichen Erfahrungen anzuknüpfen, soll der lehrerzentrierte Anteil im Unterricht langsam und stetig zugunsten des schülerorientierten Anteils zurückgefahren werden. So werden zu Beginn mehr Lehrervorträge bzw. Unterrichtsgespräche stattfinden, die im Laufe des Schuljahres immer öfter durch schülerorientierte Methoden (Tempoduett, Gruppenpuzzle) abgelöst werden. Hiermit soll die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit (Leitsatz 9) der SuS gefördert werden. Durch die Verwendung der Kannlisten, die die zu vermittelnden Kompetenzen und entsprechende Tätigkeitsnachweise auflisten, können die SuS ihren Lernweg individuell gestalten (Leitsatz 10).

Nutzen

Die SuS, die in der Qualifikationsphase Physik weiter belegen wollen, kennen die Unterrichtsform (SOL), die dann konsequent umgesetzt bzw. durchgeführt wird. Dadurch können die SuS ihren Lernweg individuell gestalten und werden gleichzeitig in ihrer Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gefördert.

Zeitraum

Projektstart: 01.08.2021    

4.1.2 Entwicklung einer Geschäftsidee und Gründung eines Unternehmens

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium Fachrichtung Wirtschaft in der Einführungsphase

Ziele

  • Höhere Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der SuS i. S. der Kompetenzorientierung
    (siehe auch Auswilderungscurriculum)
  • Planung und Durchführung einer Unternehmensgründung unter Berücksichtigung und Anwendung der relevanten Schritte/Kriterien

Nutzen

  • Möglichkeit der individuellen Herangehensweise durch die SuS
  • SuS übernehmen mehr Verantwortung für ihren Lernprozess/Lernerfolg

 

Zeitraum

Projektstart: 01.11.2017    

4.1.3 Visualisierungskonzepte zum Präsentieren von selbstständigen Arbeitsergebnissen im Berufsvorbereitungsjahr

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufsvorbereitungsjahr

Ziele

Kennenlernen einer neuen Visualisierungsmöglichkeit um Lernprozesse effizienter und lebendiger werden zu lassen.

Ein nachhaltigeres Lernen kann durch Visualisieren ermöglicht werden.

 

 

 

Nutzen

Schülerinnen und Schüler erlernen Grundlagen, ein visuelles Vokabular und eine Layoutstrategie für die Plakatgestaltung.

 

Diese können sowohl im Unterricht als auch in Prüfungen und im Alltag situativ angewendet werden.

 

Jeder (Lehrerinnen und Lehrer, Vertretungslehrer, Schülerinnen und Schüler) kann auf die Materialien jederzeit zugreifen.

Zeitraum

Projektstart: 02.09.2020    

4.1.4 Entwicklung von kompetenzorientierten Unterrichtssequenzen zur Vorbereitung, Durchführung und Reflexion des Betriebspraktikums

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Zweijährige Höhere Berufsfachschule für Bürowirtschaft, Klasse 11, LF 5

Ziele

Als Ergänzung zur schulischen Ausbildung sind zwei Betriebspraktika zu absolvieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei einen unmittelbaren Einblick in betriebliche Arbeits- bzw. Geschäftsprozesse erhalten, ihre bereits erworbenen fachrichtungsspezifischen Kenntnisse anwenden und möglichst weitgehend in die täglichen Arbeitsaufgaben des jeweiligen Unternehmens bzw. der Organisation oder Einrichtung eingebunden werden.

Hierzu sollen im LF 5 insbesondere berufsrelevante Kompetenzen vermittelt werden, die sie für das Praktikum benötigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden ihre eigenen Lebensziele und Wertvorstellungen zu überprüfen, die sie auch bei ihrer späteren Berufswahl zugrunde legen. Dabei vergleichen sie die Kompetenzen, die sie in der Schule erlernen, mit denen, die in realen Arbeitssituationen gefordert werden und problematisieren die Bedeutung von Arbeit und Beruf in ihrem zukünftigen Leben.

Die Erfahrungen und Beobachtungen über die Anforderungen der Praxis sollen anschließend durch Praktikumsberichte und Präsentationen produktiv in den weiteren Unterricht eingebracht werden.

 

 

Nutzen

Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Fähigkeit, eigene Begabungen zu entfalten sowie Lebenspläne zu entwerfen und fortzuentwickeln, als individuelle Persönlichkeit die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Familie, Beruf und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen. Die zu entwickelnden Unterrichtssequenzen fördern personale Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Zuverlässigkeit, Ausdauer, Kritikfähigkeit, Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein. Dazu gehören auch die Entwicklung eigener Wertvorstellungen und die selbstbestimmte Bindung an Werte.

Des Weiteren entwickeln die Lernenden insbesondere für die Arbeitswelt die Bereitschaft und Fähigkeit, soziale Beziehungen zu leben und zu gestalten, Zuwendungen und Spannungen zu erfassen, zu verstehen sowie sich mit anderen rational und verantwortungsbewusst auseinander zu setzen und zu verständigen. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung sozialer Verantwortung und Solidarität sowie der vorurteilsfreie Umgang mit Menschen anderer Herkunft und Religionszugehörigkeit.

 

 

Zeitraum

Projektstart: 22.10.2019    

4.1.5 Unterrichtsreihe zum Thema Cinematography:

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

BG - Q1

Ziele

- exemplarische BKK zur Filmanalyse

- Unterrichtsmaterial zum Film "The Butler" (ggf. im Hinblick auf eine Wochenplanarbeit)

- Entwicklung von folgenden Kompetenzen (nach KCGO) bei den Lernenden: kommunikative Kompetenz (Hör-/Hör-Sehverstehen), interkulturelle kommunikative Kompetenz 

- Fachwissen: Geschichte der USA: Präsidenten und Präsidentschaftswahl, Sklaverei, Vietnamkrieg, civil rights movement (freedom riders, Martin Luther King, KuKluxKlan, Malcom X, Rosa Parks)

Nutzen

- Transfer der filmanalytischen Elemente auf andere Filme aber auch andere Medien

- zielführender Umgang mit Medien

- kritischer Umgang mit Medien (z.B. Licht, Musik etc. beeinflussen den Zuschauer.)

 

Zeitraum

Projektstart: 27.10.2020    

4.1.6 Schulinternes Curriculum Sport für die Grundstufen der Berufsschule Teilzeit

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufsschule Teilzeit Sport

Ziele

Wir möchten eine Unterrichtsreihe für das Unterrichtsfach Sport in der Grundstufe der Berufsschule Teilzeit mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung entwickeln. Dies beinhaltet auch die methodisch didaktische Umsetzung.

Nutzen

Schülerseitig:

  • Der Sport kann als Mittel zur Prävention und als Ausgleich zu den Belastungen ihres Ausbildungsberufs nützlich sein.
  • Ein weiterer Nutzen kann die Möglichkeit zum Wissenserwerb bezüglich der Sinnhaftigkeit für ein lebenslanges Sporttreiben und einen gesunden Lebensstil sein.

Betriebsseitig:

Mitarbeiter können bezüglich ihrer beruflichen Belastungen sensibilisiert werden und können Möglichkeiten erfahren, diese auszugleichen.

 

Schulbezogen:

Die VBS Lauterbach kommt ihrer Unterrichtsverpflichtung nach und kann ihr Profil als gesundheitsfördernde Schule schärfen.

Zeitraum

Projektstart: 27.10.2020    

4.1.7 Unterrichtsreihe zu den Nährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten unter Berücksichtigung von ILZ und BBK sowie Distanzunterricht

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Schwerpunktfach der Klasse 11 der Fachoberschule Ernährung und Hauswirtschaft

Ziele

  • Entwicklung einer Unterrichtsreihe mit Selbstlernmaterialien zu Vorkommen, Aufgaben, küchentechnischen Eigenschaften und chemischem Aufbau von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten 

  • Aufbau der Unterrichtseinheiten nach den 4 Phasen des Interdependenden Lernzyklus (ILZ)

  • Erstellung von geeigneten Aufgaben und Lernmaterialien für Präsenz- und Distanzunterricht

  • Einbindung der Lernplattform Iserv

  • Einsatz des BBK der Fachoberschule zur Überprüfung des Lern- und Arbeitsverhaltens und dessen Entwicklung

Nutzen

Stärkung der Selbstlernkompetenzen der Schüler

Flexibler Einsatz der Lernmaterialien im Präsenz- und Distanzunterricht

Zeitraum

Projektstart: 27.10.2020    

4.1.8 Projekt Datenbankentwicklung in der 12. Klasse FOS Wirtschaftsinformatik

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

12 Fachoberschule Wirtschaftsinformatik

Ziele

Im Projekt dürfen und müssen die Schüler*innen sehr viele der bisherigen Unterrichtsinhalte selbstständig miteinander verknüpfen, um die Datenbank und die zugehörige Anwendung zu entwickeln. Es müssen bekannte Lerninhalte miteinander verknüpft werden, um eine funktionsfähige Datenbank inkl. der Anwendung zu implementieren.

  • Themen- und aufgabenfelderübergreifendes Projekt
  • Zusammenarbeit der Schüler
  • Theoretisches Wissen in die Praxis übertragen

Nutzen

Die Schüler organisieren sich selbstständig in wechselnden Teams und Kleingruppen um sich gegenseitig zu unterstützen, Arbeitsstände zu vergleichen und Probleme miteinander zu besprechen (bevor die Lehrkraft hinzugezogen wird).

  • Förderung der Selbstständigkeit
  • Teamwork
  • Anwendung von Lerninhalten

Zeitraum

Projektstart: 15.01.2021    

4.1.9 Unterrichtsreihe zur Erweiterung der grammatischen Kompetenz im Fach Englisch

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

11 BFS

Ziele

·        Erweiterung der grammatischen Kompetenz der SuS durch Wiederholung und Festigung bekannter Grammatik-Themen

·        zielgerichtete Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung im Fach Englisch

·        eigenverantwortliches, individuelles und selbsttätiges Lernen in einem klar definierten Rahmen

·        dauerhaft hohes Maß an Schüleraktivität

Nutzen

Das Lern-Arrangement ermöglicht eine Erweiterung der grammatischen Kompetenz der SuS sowie eine zielgerichtete Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung im Fach Englisch.

Das Entwicklungsvorhaben folgt den didaktischen Prinzipien der Schülerorientierung, der Selbsttätigkeit und der Individualisierung. Im Einklang mit dem ILZ-Prozessmodell ermöglicht das Lern-Arrangement eigenverantwortliches Lernen in einem klar definierten Rahmen und gewährleistet ein dauerhaft hohes Maß an Schüleraktivität.

Zeitraum

Projektstart: 15.03.2021    

4.1.10 Erstellung eines Methoden -und Produktportfolios

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

12ASP

Ziele

Zielbestimmung nach der SMART-Methode

  • spezifisch: Jede/r Schüler:in erstellt sein/ihr individuelles Methoden- und Produktportfolio. 
  • messbar: Vollständigkeit und Reflexion mittels der BBKs
  • attraktiv: Sichtbarmachung aller Kompetenzen im Rahmen der Ausbildung. 
  • realistisch: Erstellung läuft während des Unterrichtsverlaufs im Rahmen der gesamten Ausbildung. Der Unterricht ist dementsprechend angelegt.
  • terminiert: Zwischenergebnis am Ende des 1. Ausbildungsjahres. Portfolioerstellung am Ende der Ausbildung.

Nutzen

Durch die Erstellung des genannten Portfolios erhalten die Lernenden einen Überblick über die Methoden- und Produktvielfalt im Rahmen der Ausbildung. Sie bekommen damit die Möglichkeit, persönliche Favoriten und Lernalternativen für sich herauszufinden. Darüber hinaus erarbeiten sie sich eine Ideen-Grundlage für die weitere Ausbildung. Weiterhin reflektieren sie darüber, mit welchem fachlichen und methodischen Rüstzeug bzw. Fundus sie die Sozialassistenz verlassen und ihren weiteren beruflichen Lernweg gestalten. Die Lernenden können stolz auf ihre Leistungen sein und erkennen dabei ihre Ressourcen und Kompetenzen. 

Insgesamt wird mit dem Portfolio selbstorganisiertes sowie selbständiges Lernen der Schüler:innen fokussiert, ermöglicht und weiterentwickelt. Darüber hinaus wird die Heterogenität der Lerngruppen berücksichtigt.

 

Zeitraum

Projektstart: 30.08.2021    

4.2 Teilzeit-Schulformen

4.2.1 Einführung von begleitenden Instrumenten zur Unterrichtsreflexion

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

1. Lehrjahr Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Ziele

Tranparenz der bearbeiteten Lernfeldinhalte für Auszubildende, Ausbildungsbetriebe und Berufsschulehrer

Die Ausbildungsbetriebe können Defizite erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Nutzen

Im Krankheitsfall kann der Schüler im erweiterten Berichtsheft ("Lernjournal") von Mitschülern nachsehen, welche Lernfeldthemen bzw. -inhalte während der Blockwoche behandelt worden sind.

 

Bei Defiziten im Lernfeldbereich werden Fördermaßnahmen eingeleitet.

 

Es soll über den gesamten Ausbildungszeitraum eine gute Vorbereitung auf die Gesellenprüfung Teil 1und Teil 2 angestrebt werden.

Zeitraum

Projektstart: 01.08.2016    

4.2.2 Weiterentwicklung der Fachkompetenz mit Hilfe von digitalen Lernplattformen in der KFZ-Ausbildung und die Einbindung von Leistungsnachweisen im Distanz- und Präsenzunterricht mit dem Beurteilungs- und Bewertungskonzept (BBK).

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

KFZ-Mechatroniker/-innen Schwerpunkt: PKW, NFZ, System- und Hochvolttechnik, Teilzeit, 10 KFZ – 13 KFZ

Ziele

 

Ziel ist es, die individuellen Leistungen der Schülerinnen und Schüler gezielt mit Hilfe unterschiedlicher Lernmedien im Hinblick auf ihre  Sozial-und Fachkompetenzen von Beginn an systematisch zu fördern.

 

Hierfür gilt es, die Schülerinnen und Schüler für die unterstützenden Möglichkeiten der digitalen Lernplattformen (Autofachmann-Digital, KFZ-Tech.de, usw.) im Präsenz – und Distanzunterricht zu sensibilisieren.

 

Mit Hilfe des Beurteilungs- und Bewertungskonzeptes (BBK) wird das Ziel verfolgt den Schülerinnen und Schülern Strukturen zur selbstständigen Erarbeitung der Inhalte zur Verfügung zu stellen und darauf aufbauend eine (selbständige) Leistungsbewertung zu ermöglichen.

 

Nutzen

 

Die Schülerinnen und Schüler erhalten mit Hilfe der Lernplattformen die Möglichkeit, selbstständig Lerninhalte zu erarbeiten. Die Erarbeitungs- und Lernphase kann in gewissen Bereichen ohne Präsenzunterricht stattfinden. Deshalb stellt das Unterrichtsenwicklungsvorhaben neben der Weiterentwicklung der Fachkompetenz auch einen Zugewinn hinsichtlich der Medienkompetenz dar.

 

Der Einsatz des BBKs ist in Bezug auf die Weiterentwicklung des Arbeitsverhaltens von hoher Bedeutung, da neben fachlichen Inhalten auch die Vorgehensweise zum Erarbeiten der Lerninhalte berücksichtigt und gefördert wird. 

 

 

Zeitraum

Projektstart: 30.08.2021    

4.2.3 Projekt zur Erfassung, Speicherung und Darstellung von Messdaten mit der Kleinststeuerung LOGO! am Beispiel eines Kundenauftrages zur Überwachung, Veranschaulichung und Regelung der Raumtemperatur.

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Klasse 12 (ELIT); Teilzeitberufsschule Elektroniker/-innen für Informations-/Telekommunikationstechnik Zukünftig: Informationselektroniker/-innen

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler binden die LOGO!-Steuerung in ein lokales Netzwerk ein. Sie vertiefen und erweitern hierbei ihre Kenntnisse zu IP-Netzwerken, deren Konfiguration und Parametrierung.

Die Schülerinnen und Schüler nutzen Messwerte/Daten, die von der LOGO!-Steuerung geliefert werden, erstellen eine Datenbank zur Speicherung der Daten und programmieren eine Software zur Übertragung der Daten in diese Datenbank.

Die Schülerinnen und Schüler müssen hierzu lernfeldübergreifend (in Kleingruppen) arbeiten und die bisherigen Unterrichtsinhalte miteinander verknüpfen. Das Ziel ist die Weiterentwicklung der Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler – insbesondere in den Dimensionen Fachkompetenz, Selbstkompetenz, Methodenkompetenz und Kommunikative Kompetenz – durch eine projektbasierte Arbeitsweise.

Nutzen

Die Lernenden wenden Transferwissen an, entwickeln individuelle fachliche Lösungsvorschläge und deren Umsetzung, um damit einen verantwortungsbewussten und eigenverantwortlichen Umgang mit zukunftsorientierten Technologien und vernetzten System zu erlernen und in berufs- und fachsprachlichen Situationen adäquat zu handeln.

Sie erhalten durch die projektbasierte und lernfeldübergreifende Arbeitsweise im Sinne der weiteren Entwicklung einer umfassenden Handlungskompetenz die Möglichkeit, individuelle Fähigkeiten und (bisherige berufliche) Erfahrungen in den Lernprozess einzubringen, weiterzuentwickeln und mit anderen zu teilen.

Zeitraum

Projektstart: 03.01.2022    

4.3 Fachschulen FS

4.3.1 Kompetenzprofile für den Mentoring-Prozess in der Ausbildung

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Sozialpädagogik

Ziele

  1. Erstellung grundsätzlicher Kompetenzbeschreibungen, die allen Studierenden einen Eindruck der im Zuge der  Professionalisierung zu erwerbenden Kompetenzen vermittelt.
  2. Erstellung differenzierter Kompetenzraster, die je nach Unterstützungsbedarf der Studierenden zur individuellen Vorbereitung von Einzelgesprächen im Rahmen des Mentoring zum Einsatz kommen können.
    Der Schwerpunkt soll hier auf Kompetenzen im Bereich der sogenannten "Soft Skills" liegen: z.B. Lernbereitschaft, Reflexionsfähigkeit usw.

 

Nutzen

Die Formulierung von Kompetenzen  ermöglicht den Studierenden, ihren eigenen Lern- und Professionalisierungsprozess selbstkritisch zu reflektieren.

Dies gelingt umso differenzierter, je passgenauer ein Kompetenzraster auf einen als individuelle Entwicklungsaufgabe identifizierten Lernbereich eingeht. Durch die Formulierung mehrerer Kompetenzstufen erlangen die Studierenden eine Vorstellung, welche Entwicklung und Lernanstrengung von Ihnen zu erbringen ist.

Zeitraum

Projektstart: 15.10.2019