Vorwort

Das vorliegende dynamische Schulprogramm beschreibt die Organisation Vogelsbergschule und deren Entwicklungsprozesse und –vorhaben. Seit dem 01.08.2012 ist die Vogelsbergschule eine Selbstständige Berufliche Schule, in der Unterrichts- und Qualitätsentwicklungsprozesse im Fokus der Schulentwicklung stehen und die mit den dazu notwendigen  Personalentwicklungs- und Organisationsentwicklungsprozessen vernetzt sind.

Mit der Implementierung des dynamischen Schulprogramms im Jahr 2014 hat die Vogelsbergschule einen Weg gewählt, die oben genannten Prozesse- und Vorhaben in einem Content-Management-System transparent und dynamisch darzustellen. Damit soll eine permanente Aktualität sichergestellt werden. Der Schulleitung und den schulischen Entwicklungsgruppen steht damit ein Steuerungsinstrument zeitnaher und zeitgemäßer Schulentwicklung zur Verfügung.

Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die sich in den schulischen Entwicklungsgruppen und den Teams für eine Weiterentwicklung der beruflichen Bildung im Vogelsbergkreis und in besonderem Maße innerhalb der Vogelsbergschule engagieren.

Mein besonderer Dank gilt dem Schulleitungsteam und ganz besonders StD´in Eva Pausinger, die mit Ihrer Masterarbeit zum Thema „Schulentwicklung 2.0“ dieses Entwicklungsprojekt der Vogelsbergschule maßgeblich unterstützt hat.

 

Holger Arnold

(Schulleiter)


1. Leitbild und Organisation

1.1 Schulleitbild

 

Leitsätze der Vogelsbergschule Lauterbach

 

  • Wir sind als Selbstständige Berufliche Schule innovativer Partner im Netzwerk des Vogelsbergkreises und entwickeln das regionale Bildungsangebot zukunftsorientiert weiter.
  • Wir verpflichten uns dem humanistischen Menschenbild und ermöglichen einander die Entfaltung der Persönlichkeit sowie die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen.              
  • Wir begegnen einander mit Toleranz, Wertschätzung und Vertrauen, kommunizieren offen miteinander und treffen Entscheidungen so weit möglich gemeinsam.
  • Wir ermöglichen interkulturelles und interreligiöses Lernen und Leben.
  • Wir gestalten unser Schulleben gemäß den Grundsätzen der Gesundheitsfördernden Schule.
  • Wir fördern umweltbewusstes Denken und ressourcenschonendes Handeln.        
  • Wir verstehen uns als Lernende Schule, die in Teams arbeitet. 
  • Unsere Unterrichtskonzepte orientieren sich an der Lebens- und Berufswelt.
  • Wir gestalten das Lernen und Lehren nach den Grundsätzen von Eigenverantwortung und Selbstständigkeit.   
  • Wir ermöglichen individuelle Lernwege und fördern die Entfaltung von Potentialen.
  • Wir bereichern unser Schulleben mit gemeinsamen kulturellen und sportlichen Aktivitäten. 
  • Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung für unseren Lebens- und Arbeitsraum Schule, den wir kreativ gestalten und funktional ausstatten.
  • Wir reflektieren unsere Arbeit und entwickeln Strategien zur Qualitätsverbesserung.

 

 


1.2 Die VBS in Daten und Fakten

 

Vogelsbergschule Lauterbach (Schul-Nr. 6304)

 

 

Anschrift:      Vogelsbergschule Lauterbach

                       Lindenstraße 115

                       36341 Lauterbach

                       Telefon: 06641/6554-0

                       Telefax: 06641/6554-44

 

Bildungsangebot in Schulformen:

 

 

  • Berufsschule
  • Berufsgrundbildungsjahr (kooperativ)
  • Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung
  • Schule für Erwachsene
  • Zweijährige Berufsfachschule
  • Höhere Berufsfachschule
  • Fachoberschule
  • Berufliches Gymnasium
  • Fachschule für Wirtschaft
  • Fachschule für Sozialwesen Fachrichtung Sozialpädagogik

 

 

Schülerzahlen:

 

 

 

 

Berufsfelder der Vogelsbergschule Lauterbach 

 

 

  • Wirtschaft und Verwaltung
  • Metalltechnik
  • Elektrotechnik
  • Bautechnik
  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Fahrzeugtechnik
  • Packmitteltechnologie
  • Sozialpädagogik
  • Sozialpflege

 

 

 

Raumbestand:

 

Bereiche

 

 

 

 

Unterricht

 

Allgemeiner Unterrichtsraum

2667,54

m2

 

9

Gruppenräume 10-35 m²

 

 

 

11

Unterrichtsräume 35 - 60 m²

 

 

 

27

Unterrichtsräume 60 - 80 m²

 

 

 

39

Fachräume / Werkstätten

2916,88

m2

Information

 

Schulbücher / Bibliothek

160,46

m2

Organisation

 

Büroräume / Verwaltung

387,37

m2

Soziales

 

Lehrerzimmer

146,38

m2

 

 

Teeküchen

82,89

m2

 

 

Pausenhalle

347,08

m2

 

 

Bistro

67,87

m2

sonstige

 

Lager

747,35

m2

 

 

Technik

244,02

m2

  


1.3 Organisationsstrukturen

Organigramm

 

 

Organisation der Abteilungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschäftsverteilungsplan

 

Für die professionelle Leitung einer Schule und ihre Entwicklung zu einer lernenden Organisation sind Organisations- und Arbeitsstrukturen zu entwickeln, mit dem Ziel organisatorische und administrative Regelungen transparent zu machen (vgl Hessischer Referenzrahmen QB III).

Die Schulleitung der Vogelsbergschule versteht sich als multiprofessionelles Team, das wie im Folgenden beschrieben ihre Aufgabenverteilung innerhalb der Schulleitung, hier zwischen Schulleiter und stv. Schulleiter, zu o.g. Zweck darstellt.


I.   Aufgabenbeschreibung des Schulleiters (SL)

OStD Holger Arnold

Grundlage: Dienstordnung für Lehrkräfte, Schuleiterinnen und Schulleiter und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom 04. November 2011 (ABl. S. 870 ff.)

§§ 15 -24

Weisungsbefugnis gegenüber:

·         den Lehrkräften,

·         den Lehrern im Vorbereitungsdienst,

·         den Sekretariatskräften in Absprache mit dem Schulträger,

·         dem Hausmeister in Absprache mit dem Schulträger

·         dem sonstigen nichtpädagogischen Personal

 

Regelmäßige Aufgaben (III.1)

 

 

zusammen mit/durch

Hinweise

Dienstvorgesetzter

E

 

 

§ 16 DO (1.-10.)

Vertretung der Schule nach außen (Zusammenarbeit mit Kammern, Öffentlichkeitsarbeit)

E

 

 

 

Zusammenarbeit mit der Schülervertretung

E

 

 

 

Ausübung des Hausrechts

E

Z

SSL

In Absprache mit SSL

Aufnahme von Schülerinnen und Schülern

-          Begründung des Schulverhältnisses

E

D

AL

ggf. Abstimmung mit SSA

Alarmübungen (Feuer, Krisen)

E

Z

SSL

(jährlich)

Leitung und Durchführung der Gesamtkonferenz

 

 

 

 

Leitung und Durchführung der Schulkonferenz

E

 

 

 

Leitung und Durchführung der Elternbeiratssitzungen; Wahl des Schulelternbeirats

E

 

 

 

Organisation und Leitung von Prüfungen

E

Z/D

AL

 

Terminplanung Schuljahr

E

Z

SSL,AL

Koordinationssitzung (September)

Unterrichtsbesuche durchführen und beratend auswerten

E

 

 

 

Verantwortung für die Schulprogrammerstellung

E

Z

AL

Dyn. Schulprogramm

Organisation des Sekretariats

E

 

 

 

Personalangelegenheiten (III.3)

 

 

zusammen mit/durch

Hinweise

Fach- und Personalbedarf feststellen/ermitteln

E

Z

SSL, AL

 

Stellenbeschreibungen und –ausschreibungen erstellen

E

Z

SSL,AL

 

Bewerbungen sichten, Bewerbergespräche führen

E

Z

SSL, AL

 

Mitwirkung bei der Besetzung von Funktionsstellen

E

 

SSA

Auswahlvorschlag erstellen

Durchführung von A14 Stellenbesetzungsverfahren

E

Z

SSL, AL, PR, SB, SSA

Verfahrensleitung

Teilnahme an Dienstgesprächen mit dem Schulpersonalrat

E

Z

SSL

 

Bewirtschaftung des Großen Schulbudgets

E

Z

SSL

 

Erstellen von dienstlichen Beurteilungen

E

Z

SSL, AL

 

Beurteilung von LiV

E

Z

SSL, AL

Mentoren

Dienstbefreiung aus privaten Gründen

E

 

 

 

Anordnung von Mehrarbeit

E

D

SSL

 

Schulische Gesundheitsförderung

E

Z

AL III, Gruppe S+G

 

Durchführung von Wiedereingliederungsgesprächen

E

Z

SSL, AL, PR

 

Budgetangelegenheiten (III.2.3)

 

 

zusammen mit/durch

Hinweise

Erstellung eines Haushaltsplans

Z

 

HHA

Prozessdefinition

Bewirtschaftung der Schulträgergelder (Verwaltungshaushalt)

E

Z

Sekretariat

 

Budgetüberwachung KSB/Haushalt

E

Z

BV

 

Festlegung der SBS 105 %

E

Z

SSL, AL

 

 

 

Kooperation mit der Schulaufsicht und dem Schulträger (III.2.4)

 

 

zusammen mit/durch

Hinweise

Jahresstatistik vorbereiten und kontrollieren

E

Z

SSL

Sekretariat

Termin 01.11

Kontrolle und Überwachung Stellenzuweisung HKM

E

Z

SSL

 

Beantragung von TV-H Verträgen

E

Z

SSL

 

 

 

II.   Aufgabenbeschreibung des Stv. Schulleiters (SSL)

StD Ulrich Metzendorf

Grundlage: Dienstordnung für Lehrkräfte, Schuleiterinnen und Schulleiter und sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom 04. November 2011 (ABl. S. 870 ff.)

§§ 25-26

Weisungsbefugnis in Vertretung gegenüber:

·         den Lehrkräften,

·         den Lehrern im Vorbereitungsdienst,

·         den Sekretariatskräften in Absprache mit dem Schulträger,

·         dem Hausmeister in Absprache mit dem Schulträger

·         dem sonstigen nichtpädagogischen Personal

Der Stellvertretende Schulleiter tritt im Verhinderungsfall für alle Rechten und Pflichten des Schulleiters ein und vertritt diesen im vollen Umfang. (§ 26 Abs. 1 DO)

 

Unterrichtsorganisation (III.2)

 

 

zusammen mit/durch

Hinweise

Klassenbildung, Zuweisung von Klassenlehrern

E

Z

AL

 

Stundenplanerstellung

E

Z

AL

Prozessdefinition

Lehrer Soll/Ist-Abgleich (Deputate, Anrechnungen)

E

Z

SSA, SL, AL

Festlegung der SD in Gesamtkonferenz

Einteilung der Aufsichten

E

Z

PR

Dienstvereinbarung

Erstellung des Vertretungsplans

E

Z

AL

Dienstvereinbarung

Koordinierung der Schülerbeförderung

E

 

 

gegenüber VGO/HLB

Vorbereitung von Elternabenden und Elternsprechtagen

E

 

 

 

Beratung und Betreuung der Unterrichtsorganisation für LiV

E

Z

Mentoren

Kooperation mit GS Schlitzerland und AvH

Interne Personalumschichtungen organisieren

E

Z

AL

 

Personalangelegenheiten (III.3)

 

 

zusammen mit/durch

Hinweise

Fach- und Personalbedarf feststellen

E

Z

SL, AL

 

Dienstbefreiung wegen Fortbildung/Studien- und Klassenfahrten

E

Z

AL

 

Genehmigung von Studienfahrten, Klassenfahrten sowie Verlegung des Unterrichtsortes

E

 

 

D durch SL

Teilnahme an Dienstgesprächen mit dem Schulpersonalrat

E

Z

SL

 

 

 

Kooperation mit der Schulaufsicht und dem Schulträger (III.2.4)

 

 

zusammen mit/durch

Hinweise

UV in LUSD abbilden

E

Z

Hr. Kübel

 

Kontrolle und Überwachung LUD/SAP-Abzüge

E

 

 

 

Beantragung von TV-H Verträgen

E

Z

SL

 

Raumvermietung an Externe

E

Z

Sekretariat,

Hr. Emken

Rechnungen Hr. Emken (z. B. IHK)

Raumbedarfe ermitteln, Konzepte entwickeln und die Umsetzung begleiten

E

Z

AL

 

 

E –Entscheidungsbefugnis         SL = Schulleiter

D - Delegation an                         SSL = Stv. Schulleiter

Z – Zusammen mit                        AL = Abteilungsleiter               PR = Personalrat

 

 

Besondere Aufgaben (Koordinatoren)

 

 

Personalratsarbeit

 

Der Personalrat vertritt die Interessen der an der Vogelsbergschule beschäftigten Lehrkräfte.

Er setzt sich aus drei Frauen und zwei Männern zusammen. Die Zusammensetzung spiegelt im fachlichen Bereich die Vielfältigkeit der schulischen und beruflichen Ausbildungen der Vogelsbergschule wider.

In regelmäßigen Personalratssitzungen werden schulische Belange, Wünsche und Probleme von Kolleginnen und Kollegen diskutiert, Anträge an die Schulleitung formuliert und u.a. gemeinsame Aktivitäten geplant.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Personalrat stellt sich zum einen durch die Teilnahme der Personalratsvorsitzenden an den Schulleitungssitzungen dar.

Zum andern finden vierteljährlich Personalratssitzungen unter Teilnahme von Schulleiter und stellvertretendem Schulleiter statt. Darüber hinaus schließen der Personalrat und die Schulleitung der Vogelsbergschule Dienstvereinbarungen ab.

Einmal im Jahr werden die Kolleginnen und Kollegen im Rahmen einer Personalversammlung über die Tätigkeit des Personalrats im abgelaufenen Jahr informiert und der Personalrat nimmt Wünsche und Anregungen der Kolleginnen und Kollegen entgegen.

 

Budgetverwaltung durch den Haushaltsausschuss

 

Der Haushaltsausschuss setzt sich aus dem Schulleiter, dem Budgetverantwortlichen, einem Vertreter des Personalrats, 3 Mitgliedern der Schulleitung und 5 Mitgliedern des Kollegiums (der Teams) zusammen. Das Sekretariat ist mit beratender Stimme Mitglied des Haushaltsausschusses.

 

Der Budgetverantwortliche ist für die Überwachung des Haushalts und gemeinsam mit dem Sekretariat für die Abwicklung der Mittelverausgabung (Rechnungslegung, Vergabevermerke und Verwendungsnachweise) verantwortlich, der Schulleiter trägt nach §88 HSchG die Gesamtverantwortung für den Prozess der Mittelbewirtschaftung.

 

Der Haushaltsausschuss übernimmt die Verwaltung des Landesbudgets (Lernmittelfreiheit, Fortbildung und Päd. IT-Mittel) sowie des investiven Schulträgerbudgets. Er berät über die Budgetverteilung eines Haushaltsjahres (01.01. bis 31.12 eines Jahres) und stellt einen Haushaltsplan (Eckwerte- und Detailhaushaltsplan) auf.

 

Der Haushaltsausschuss ist der Gesamtkonferenz und der Schulkonferenz rechenschaftspflichtig.

  

Schulseelsorge

 

„Da gibt´s doch den Herrn Dieling. Mit dem kannst Du reden und danach geht´s Dir besser!“

Unter dem Schutz des Seelsorgegeheimnisses finden Lernende und Lehrende an der Vogelsbergschule Unterstützung.

Im Zentrum der Schulseelsorge steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen, Erfahrungen und Begabungen. Auf seiner Suche nach Orientierung begleitet ihn Schulseelsorge.

MitschülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Freunde sind dabei im Blick. Auch ihnen steht Schulseelsorge stützend zur Seite und fördert beispielsweise die Gruppendynamik innerhalb einer Klasse.

 

Schulseelsorge ist ein Angebot der Ev. Kirche in Hessen und Nassau und wird unterstützt durch weitere Organisationen und Verbände, die sich für Jugendliche und junge Erwachsene im Vogelsbergkreis einsetzen.

 

 


1.4 Leitbild der Schulleitung

 

 

GEMEINSAME VERANTWORTUNG

Wir agieren als Team mit gemeinsamer Verantwortung.  

 

WEITERENTWICKLUNG

Wir arbeiten zusammen an unserer Professionalisierung.

 

KOOPERATION

Unser Handeln ist geprägt von wertschätzendem Miteinander.

 

PARTIZIPATION
Wir  schätzen und fordern bei unseren Führungs- und Gestaltungsaufgaben die Mitwirkung und Mitverantwortung der Lehrkräfte und fördern deren Professionalisierung.

 

TRANSPARENZ
Wir gestalten unser Schulleitungshandeln transparent.

 

KREATIVE ORGANISATION

Wir organisieren die Schule so, dass hier alle Beteiligten unter bestmöglichen Bedingungen arbeiten, lernen und leben können.

SCHULENTWICKLUNG
Wir fördern und steuern die Umsetzung gemeinsamer Visionen und Entwicklungsvorhaben auf der Grundlage des Schulprogramms.

SCHULQUALITÄT

Wir steuern die Entwicklung der VBS so, dass sich die schulische Zusammenarbeit stetig verbessert und die Zufriedenheit aller Beteiligten steigt. Dabei stehen die Lehr- und Lernprozesse im Mittelpunkt.

 

REGIONALE VERNETZUNG
Wir fördern und pflegen die Kooperationen und Vernetzung mit außerschulischen Partnern und stärken damit  regionale Bildungsstrukturen sowie die Vogelsbergschule  als berufliches Aus- und Weiterbildungszentrum.

 

 

1.4.2 Entwicklungsvorhaben der Schulleitung 2015/2016

 


2. Schulische Entwicklungsgruppen

Steuergruppe

 

Die Steuergruppe setzt sich zusammen aus Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen der Vogelsbergschule sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schulleitung und spiegelt so das Schulprofil wider. Sie ist ein Bindeglied zwischen Kollegium und Schulleitung.

Die Steuergruppe arbeitet mit der Qualitätsmanagementgruppe und der Gruppe "Schule und Gesundheit" zusammen.

Ihre primäre Aufgabe besteht darin, schulische Entwicklungsprozesse zu initiieren, zu unterstützen und zu koordinieren. Dazu gehört die Arbeit an Leitbild und Schulprogramm sowie die Unterstützung der Teams bei ihrer Unterrichtsentwicklungsarbeit. Um dem Kollegium neue Impulse und Gelegenheit zur Arbeit an diesen Entwicklungsprozessen zu geben, organisiert und gestaltet die Steuergruppe die Pädagogischen Tage.

 

Qualitätsmanagementgruppe

 

In der Qualitätsmanagement-Gruppe arbeiten Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen sowie Mitglieder des Schulleitungsteams zusammen. Daher spiegelt sie die Interessensgruppen der Schule wider.

 Ihre Aufgabe besteht darin, im Konsens mit allen Beteiligten ein zertifizierbares Qualitätsmanagementsystem nach Q2E einzuführen.

Dazu beteiligt sich die QM-Gruppe an der Ausarbeitung des Qualitätsleitbildes, unterstützt die Teams und Gruppen dabei, ihre Entwicklungsprozesse gemäß dem Qualitätszirkel (Planen, Durchführen, Evaluieren, Reflektieren) zu strukturieren und etabliert schrittweise eine Feedbackkultur an der VBS.

 Die Qualitätsmanagement-Gruppe kooperiert eng mit der Schulleitung, der Steuergruppe und der Gruppe 'Schule und Gesundheit'.

Schule und Gesundheit

Gesundheitsmanagement

Gesundheitsmanagement stellt den Prozess der Gesundheitsförderung an der Vogelsbergschule über die themenbezogene Arbeit in Kleingruppen, eine Koordinationsgruppe und die Zusammenarbeit mit allen wichtigen Schulentwicklungsgruppen der Schule sicher. In den vier Arbeitsgruppen „Ernährung und Verbraucherbildung“, „Sucht- und Gewaltprävention“, „Bewegung und Wahrnehmung“  und „Lehrerinnen- und Lehrergesundheit“ werden aktuelle Fragen der Gesundheitsförderung diskutiert, Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Über die Koordinationsgruppe „Schule und Gesundheit“, die aus den Sprechern der Arbeitsgruppen, den Koordinatoren und der zuständigen Abteilungsleiterin besteht, erfolgt ein Austausch der aktuellen Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppen und die Koordination geplanter Maßnahmen. Die Zusammenarbeit mit den Schulentwicklungsgruppen und schulischen Gremien sichert eine breite Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Gesundheitsförderung an der Vogelsbergschule. 

Ernährung und Verbraucherbildung

Die Arbeitsgruppe ist gesamtschulisch Ansprechpartner für alle ernährungsrelevanten Themen. Sie unterstützt und berät bei Projekten, schulischen Aktionstagen und schulischen Veranstaltungen mit Catering. Das Schulbistro ist ein wichtiger Baustein von „Ernährung und Verbraucherbildung“ an unserer Schule. Es hält für Schüler und Lehrer ein gesundes, vollwertiges Angebot an Pausenverpflegung und Mittagstisch bereit. In der Pausenhalle können sich alle Schulmitglieder an einem Trinkwasserspender kostenlos versorgen.

 

Bewegung und Wahrnehmung

Die Arbeitsgruppe initiiert und organisiert in ihrem Arbeitsfeld Fortbildungen und konkrete Bewegungsangebote für Schüler und Lehrer der Vogelsbergschule. Dazu gehört unter anderem ein Bewegungstag für die gesamte Schule am Ende eines jeden Schuljahres, Fortbildungen zum Erwerb von Sportscheinen und zur Implementierung von Bewegungssequenzen im Unterricht.

 

Sucht- und Gewaltprävention

Beratung und Betreuung von Schülern in schwierigen Situationen sowie Prävention in den Bereichen Sucht- und Gewalt sind die Hauptaufgaben der Arbeitsgruppe. Neben der Einzel- und Gruppenberatung organisiert die Arbeitsgruppe Lehrerfortbildungen zu Sucht- und Gewaltprävention und Aktions- und Projekttage für Schüler. Die Gruppenmitglieder stehen den Lehrkräften bei schwierigen Klassensituationen beratend zur Seite.

 

Lehrerinnen und Lehrergesundheit

Die Arbeitsgruppe setzt sich mit der Erhaltung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der Lehrkräfte auseinander. Arbeitsfelder sind die Organisations- und Arbeitsgestaltung, die Arbeitssicherheit, das Schulklima, die Kommunikation und Kooperation innerhalb der Schule, das Selbstmanagement der Lehrkräfte und die Reflexion der beruflichen Praxis. Sie pflegt eine Bücherecke zum Themenbereich Lehrergesundheit, informiert über aktuelle Fortbildungsangebote und setzt sich für die Einrichtung eines Ruheraumes ein. 

Schulkulturgruppe

 

Das Selbstverständnis unserer Schulkultur spiegelt sich in den Leitsätzen der Vogelsbergschule wider.
Die Schulkulturgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen in unterschiedlichen personellen Zusammensetzungen. Sie initiiert und begleitet Projekte zur Förderung der Schulkultur.

 

LernRaum Vogelsbergschule

 

Die personelle Ausstattung der Vogelsbergschule ermöglicht eine adäquate Realisierung des Bildungs- und Erziehungsauftrags. Die Anzahl und die Ausbildung der Lehrkräfte entsprechen den Erfordernissen des Fachunterrichts und des Erziehungsauftrags der Schule sowie den Besonderheiten der Schülerschaft. Die Ausstattung mit weiterem pädagogischem Personal entspricht dem Bedarf und den Schwerpunkten der Schule.

Die Schulanlage ist in ihrer Größe und Gestaltung funktional und nutzerfreundlich. Im Schulgebäude befinden sich Ruhe- und Entspannungsbereiche für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte. Wegweiser zu Unterrichts-, Gemeinschafts- und Verwaltungsräumen ermöglichen eine schnelle Orientierung.

Die Räumlichkeiten ermöglichen die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags. Die Anzahl, Anlage und Ausstattung der Klassen- und Fachräume ist in Relation zur Schülerzahl angemessen. Die Schule verfügt über Lernorte für individuelles und selbstorganisiertes Lernen sowie eine Schulbibliothek. Die Ausstattung der Vogelsbergschule mit Sachmitteln entspricht den Erfordernissen. Möglichkeiten zum warmen Mittagessen (Bistro) stehen zur Verfügung.


3. Gesamtschulische Entwicklungsprojekte

3.1 Schule

3.1.1 Schüler-Feedback an der VBS institutionalisieren

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

gesamtschulisch

Ziele

Die Kolleginnen und Kollegen der VBS nutzen systematische (quantitative und quallitative) Methoden, um sich mindestens einmal pro Schuljahr von mindestens einer Lerngruppe Feedback einzuholen.

Nutzen

Schüler-Feedbacks regen Lehrkräfte und Schüler/-innen zur gemeinsamen Reflexion und zur Optimierung des Unterrichts an. Dies führt zu einer größeren Zufriedenheit aller Beteiligten.

Die Feedback-Fragebögen spiegeln das gemeinsame Verständnis von Unterrichtsqualität wider (Kernmodul) und ermöglichen, individuelle oder lerngruppenspezifische Probleme zu reflektieren (Wahlmodule).

Der systematische Einsatz von Feedback-Instrumenten ist ein Baustein für eine Zertifizierung der VBS nach QEE.

Zeitraum

Projektstart: 30.10.2012    

3.2 Gesundheit

3.2.1 Einrichtung eines Ruheraumes im Gebäude 1, Raum 123

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

schulformübergreifend

Ziele

Übergeordnetes Ziel:

Erhaltung der Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen - hier insbesondere die Schaffung der Möglichkeit, sich im Schulalltag in der Schule für kurze Entspannungszeiten zurückziehen zu können.

Nutzen

Verbesserung der Rückzugs- und Entspannungsmöglichkeit für die Kolleginnen und Kollegen in Pausen und in unterrichtsfreier Zeit.

Individuelle Nutzung und Gestaltung von Freistunden, nicht nur im Lehrerstützpunkt

Zeitraum

Projektstart: 01.08.2013    

3.2.2 Beratungsangebot erweitern, Kollegium sensibilisieren

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Schule und Gesundheit: Team Sucht- und Gewaltprävention

Ziele

>Schüler sollen Beratungsangebot noch besser wahrnehmen und annehmen

>Beratungsangebot durch Schulseelsorger erweitern

>Zusammenarbeit mit SV

>Kollegium weiter für Probleme der Schüler sensibilisieren

Nutzen

Durch neue Plakate unseres Beratungsteams sollen die Schüler noch besser auf unser Beratungsangebot aufmerksam gemacht werden.

Die ständige Präsenz unseres Schulseelsorgers kann SchülerInnen ermuntern, neben unserem Schulsozialarbeiter oder anderen Beratungslehrern, dieses Angebot noch häufiger bei jeglichem Gesprächsbedarf über problematische Situationen (schulisch, privat) zu nutzen.

In Zusammenarbeit mit der SV besteht ein engerer Kontakt zur Schülerschaft und schwierige Situationen können besser erfasst werden.

Das Kollegium soll durch Aushänge, Informationen und Fortbildungsangebote weiter für die Problematik im Bereich Sucht- und Gewaltprävention sensibilisiert und geschult werden.

Zeitraum

Projektstart: 08.09.2014    


4. Übersicht über das Bildungsangebot

 

 

SCHULFORM

FACHRICHTUNG

ABSCHLUSS

STUDIUM

Fachschule

·       Sozialpädagogik
    in Voll- und Teilzeit

·       Betriebswirtschaft
    in Teilzeit

Staatl. anerkannte/r Erzieher/-in

Staatl. geprüfte/r Betriebswirt/-in

STUDIEN-
QUALIFIKATION

Berufliches Gymnasium

·       Wirtschaft und Verwaltung

·       Umwelt

Allgemeine Hochschulreife

Fachoberschule

·       Wirtschaft u. Verwaltung

·       Wirtschaftsinformatik

·       Ernährung

·       Bautechnik

Fachhochschulreife

BERUFSAUSBILDUNG

Zweijährige Höhere Berufsfachschule

·       Bürowirtschaft

·       Sozialassistenz

Staatl. geprüfte/r Assistent/-in

Berufsschule

·       Metalltechnik

·       Elektrotechnik

·       Bautechnik

·       Wirtschaft und Verwaltung

·       Ernährung und  
    Hauswirtschaft

·       Packmitteltechnologie

·       Fahrzeugtechnik

IHK-Abschluss / Gesellenbrief

BERUFS-
QUALIFIKATION

Einjährige Höhere
Berufsfachschule

·       Wirtschaft u. Verwaltung

Abschlusszeugnis  der
Höheren Handelsschule

SCHUL-
QUALIFIKATION

Zweijährige
Berufsfachschule

·       Metalltechnik

·       Elektrotechnik

·       Sozialpädagogik
    und Sozialpflege

·       Wirtschaft und Verwaltung

·       Ernährung

Mittlere Reife

BERUFS-
VORBEREITUNG

Berufsvorbereitungsjahr BVJ

 

EIBE

·       Metalltechnik

·       Wirtschaft und Verwaltung

·       Ernährung / Gastgewerbe

·       Holztechnik

(qualifizierender)
Hauptschulabschluss


5. Teamvorhaben

5.1 Vollzeit-Schulformen

5.1.1 Arbeiten mit Wochenplänen

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Arbeiten mit Wochenplänen

Ziele

Zusammenstellung einer Lerntheke für Deutsch, Mathematik, Politik, Englisch, Datenverarbeitung

Nutzen

Materialzusammenstellung anhand der Rahmenlehrpläne

Zu jedem Thema sind Materialien vorhanden

Jeder (Lehrerinnen und Lehrer, Vertretungslehrer, Schülerinnen und Schüler) kann auf die Materialien jederzeit zufreifen.  Lösungen sind vorhanden.

Zeitraum

Projektstart: 23.06.2014    

5.1.2 Gezielte und koordiniertere Förderung der Eibe bzw. BVJ-Schüler in den Bereichen Deutsch, Mathematik, Aufmerksamkeit

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Gezielte und koordiniertere Förderung der Eibe bzw. BVJ-Schüler in den Bereichen Deutsch, Mathematik, Aufmerksamkeit

Ziele


Gezielte Einzelförderung von Schülern der Klassen 10 Eibe 2 und 11 Eibe außerhalb des Klassenverbandes in einem seperaten Raum.

Zeitlicher Rahmen - 15 Mintuen mind. für jeden Schüler

Montags 3./4. Stunde und 5./6. Stunde für die Klassen 10 Eibe und 11 Eibe

Dienstags 1./2. Stunde für die Klasse 11 Eibe

 

Nutzen

  • individuelle Förderung ermöglicht den Schülern das Erreichen eines guten Hauptschulabschlusses
  • Schüler werden motiviert und ermutigt
  • freie Förderzeiten von Frau Höhle ermöglicht eine situationsbezogene Anpassung an die aktuelle Fördersituation einzelner Schüler

 

Zeitraum

Projektstart: 23.06.2014    

5.1.3 Planung einer schülerorientierten Unterrichtsreihe zu wirtschaftlichen Grundtatbeständen

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium Fachrichtung Wirtschaft Stufe 11-13

Ziele

Nutzen

Zeitraum

Projektstart: 27.06.2012    

5.1.4 Schulinternes Mathematik-Curriculum mit CHECK-Listen und Materialpool für die Einführungsphase des BG

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium, Mathematik in allen Klassen der Einführungsphase.

Ziele

Das schulinterne Mathematik-Curriculum mit zugehörigen CHECK-Listen und Material-Pool werden von den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern genutzt.

Nutzen

Transparenz für Schüler und Lehrer,
Förderung des selbstorganisierten Lernens,
Verbesserung der Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer,
Möglichkeit des klassenübergreifenden Unterrichts.

Zeitraum

Projektstart: 01.05.2012    

5.1.5 Einführung von SOL (Selbstorganisiertes Lernen) im Physikunterricht

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

BG-Einführungsphase und FOS - Physik

Ziele

SOL soll als vorherrschende Unterrichtsmethode eingeführt werden.

Dabei sollen die Schülerexperimente mit dem Messwerterfassungssystem "Logger Pro" entsprechend eingebunden werden.

 

Nutzen

Für Schüler:

- SuS können weitere Kompetenzen entwickeln (Teamfähigkeit, Selbstverantwortung, Selbstständigkeit, ...)

- Durch die selbstständige Arbeit der Schüler hat der Lehrer während der Unterrichtszeit mehr Zeit für einzelne Schüler zu Verfügung

 

Für Lehrer:

- Arbeitserleichterung / Entlastung während des Unterrichts

Zeitraum

Projektstart: 01.08.2011    

5.1.6 Inhaltliche und zeitliche Verzahnung der einzelnen Themen- und Aufgabenfelder der Stufe 11+12

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Fachoberschule, Stufe 11 + 12, Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung

Ziele

  • inhaltliche und zeitliche Bezüge herstellen
  • Abstimmung der Inhalte der zentralen Klausuren in der Stufe 12
  • Förderung der Teamarbeit zwischen Kollegen/innen im Bereich Wirtschaft

 

Nutzen

  •  Verstärkung des ganzheitlichen Verständnisses der Lernenden durch die Verzahnung der TAFs
  •  Zeitersparnis durch effzienteres Unterrichten
  •  Förderung der Teamarbeit

Zeitraum

Projektstart: 16.01.2013    

5.1.7 Implementierung eines für alle Lernfelder einsetzbaren neuen Modellunternehmens

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Ein- und Zweijährige Höhere Berufsfachschule (Fachrichtung Bürowirtschaft)

Ziele

Anpassung der Lernsituationen an das Modellunternehmen

Bessere Verknüpfung der Lernfelder in Theorie und Praxis

Motivationssteigerung durch größeren Bezug zum Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler

Steigerung der Unterrichtsqualität

 

Nutzen

Höherer Identifizierungsgrad der Schülerinnen und Schüler

Transparenz durch Kontinuiät, Vereinfachung, Durchgängigkeit und einen roten Faden des Lernstoffs

Steigerung des Transfervermögens

Abgestimmte einheitliche Lernmaterialien zum Einsatz in den Lernfelder

 

Zeitraum

Projektstart: 01.06.2014    

5.1.8 Erstellung eines Materialpools für Unterrichtszwecke für die Stufen 11 und 12

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Fachoberschule, Stufe 11 + 12, Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung

Ziele

  • Steigerung der Unterrichtsqualität
  • Vereinheitlichung der Unterrichtsinhalte innerhalb der Jahrgangsstufe
  • Förderung der Teamarbeit zwischen Kollegen/innen

Nutzen

  • Nutzung von Synergieeffekten zwischen den Kollegen/innen
  • einheitliche Schwerpunktklausuren innerhalb eines Themen- und Aufgabengebietes
  • breite Nutzung von best-practice-Lernsituationen für Kollegen/innen

Zeitraum

Projektstart: 28.10.2013    

5.1.9 Neukonzeption des Förderunterrichts

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium, Mathematik in allen Klassen der Einführungsphase.

Ziele

Es wird durch einen Test ein individuelles Stärken-/Schwächen-Profil erstellt. Es werden Zielgruppen mit ähnlichen Schwächen gebildet. Der Inhalt der Förderkurse richtet sich nach den festgestellten Schwächen und ist für die ausgewählten Zielgruppen Pflichtunterricht.

Nutzen

Höhere Effektivität des Förderunterrichtes.

Zeitraum

Projektstart: 05.06.2013    

5.1.10 Unterrichtskonzepte für die Fachoberschule Ernährung

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Fachoberschule Ernährung, Jahrgangsstufe 11 und 12

Ziele

Folgende Ziele für die Erarbeitung von Unterrichtskonzepten in der Fachoberschule Ernährung sind:

  •  Arbeitsaufträge/Arbeitsmaterialien ermöglichen handlungsorientiertes Lernen mit einem 
     hohen  Maß an selbstständigem Lernen.
  •  Arbeitsaufträge und Arbeitsmaterialien stehen allen FachkollegInnen zur Verfügung und 
     bieten Transparenz für alle KollegInnen, die in dieser Fachrichtung unterrichten.

  •  Gegenseitige Unterrichtsvertretungen sind leicht möglich.

 

 

Nutzen

Die erarbeiteten Unterrichtssequenzen stehen allen Kollegen der Fachoberschule Ernährung zur Verfügung. Die Wahl der Schwerpunkte in den einzelnen Themen- und Aufgabenfelder ist in allen Jahrgängen gleich. Materialien stehen zur Verfügung und müssen nicht immer neu erarbeitet werden.

Unterrichtseinheiten werden regelmäßig reflektiert und weiter entwickelt.

Zeitraum

Projektstart: 14.09.2011    

5.1.11 Kreativitätstage

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

1. Ausbildungsjahr Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz

Ziele

Materialerfahrung, Horizonterweiterung, Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung ( Neues ausprobieren und wagen); Fachlichkeit im Bereich Medien entwickeln

Nutzen

s.o.

Zeitraum

Projektstart: 26.05.2014    

5.1.12 SGL-Unterrichtsreihe zur Lyrik des Expressionismus

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium, Deutschunterricht in Q3

Ziele

kursübergreifend selbstständiges Lernen fördern

Nutzen

für Schüler/-innen:

individuelles Lernen: Zugänge zum Stoff und Sozialformen können frei gewählt werden, das Lerntempo kann selbst bestimmt werden.

 

für Lehrkräfte:

Erfahrungsaustausch und Kompetenzerweiterung durch gemeinsame Unterrichtsplanung, mittelfristig Entlastung, da die Lyrik des Expressionismus  vom HKM wiederholt als Pflichtlektüre vorgegeben wird; Optimierung des Unterrichts durch gemeinsame Evaluation der Unterrichtsreihe

Zeitraum

Projektstart: 25.11.2011    

5.1.13 Anpassen des Unterrichtskonzepts mit Bestandteilen von SOL an den Kenntnisstand und die Selbstständigkeit der SuS im Physikunterricht der Einführungsphase.

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

BG: Einführungsphase (E1, E2) - Physik

Ziele

Um die SuS nicht zu überfordern und an ihren unterrichtlichen Erfahrungen anzuknüpfen, soll der lehrerzentrierte Anteil im Unterricht langsam und stetig zugunsten des schülerorientierten Anteils zurückgefahren werden. So werden zu Beginn mehr Lehrervorträge bzw. Unterrichtsgespräche stattfinden, die im Laufe des Schuljahres immer öfter durch schülerorientierte Methoden (Tempoduett, Gruppenpuzzle) abgelöst werden. Hiermit soll die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit (Leitsatz 9) der SuS gefördert werden. Durch die Verwendung der Kannlisten, die die zu vermittelnden Kompetenzen und entsprechende Tätigkeitsnachweise auflisten, können die SuS ihren Lernweg individuell gestalten (Leitsatz 10).

Nutzen

Die SuS, die in der Qualifikationsphase Physik weiter belegen wollen, kennen die Unterrichtsform (SOL), die dann konsequent umgesetzt bzw. durchgeführt wird. Dadurch können die SuS ihren Lernweg individuell gestalten und werden gleichzeitig in ihrer Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gefördert.

Zeitraum

Projektstart: 01.08.2013    

5.1.14 Planung einer fallorientierten Unterrichtsreihe (Produktionsfunktion Typ B)

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium Fachrichtung Wirtschaft

Ziele

Erstellung

Lernsituation 1: Die Kostenfunktion auf Grundlage der Produktionsfunktion vom Typ B

Lernsituation 2: Anpassungsmöglichkeiten (intensitätsmäßig, zeitlich, quantitativ)

Verbesserung der Prüfungsergebnisse (Landesabitur) durch fallorientierte Vermittlung abstrakter Lerninhalte (Produktionsfunktion Typ B)

 

 

 

Nutzen

höhere Motivation der SuS

gemeinsame Ideenentwicklung/Zeitersparnis

 

 

 

Zeitraum

Projektstart: 28.10.2013    

5.1.15 Lerngruppenübergreifendes Projekt

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium Fachrichtung Umwelt, Berufsschule Kfz, PMT

Ziele

Kursübergreifendes und selbstständiges Lernen miteinander.

Wissensvermittlung und -austausch durch Schüler für Schüler.

Einblicke in die berufliche Bildung gewinnen.

Nutzen

Fach- und Methodenkompetenz der SuS verbessern.

Horizont der berufliche Perspektiven erweitern.

Synergie zwischen der beruflichen technischen Ausbildung und dem beruflichen Gymnasium umsetzen.

Zeitraum

Projektstart: 15.09.2014    

5.1.16 Weiterentwicklung von CHECK-Listen und Materialpool. Berücksichtigung von Fachkompetenzen, Leitlinien der Schule und interdependentem Lernzyklus.

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufliches Gymnasium, Mathematik in allen Klassen der Einführungsphase.

Ziele

Die Aufgaben der Checklisten werden gezielt anhand der durch die Aufgabe geförderten Kompetenzen und Anforderungsstufen ausgewählt. Ebenso werden (soziale) Lernformen anhand der durch sie geförderten Kompetenzen und Anforderungsstufen ausgewählt. Weitere Instrumente wie "Punktekonto zu Leistungen im Lernprozess", "Lernlandkarte", "Erfolgskontrolle und daraus abgeleitete individuelle Arbeitspakete" werden im Unterricht eingesetzt.

Nutzen

Der Unterricht fördert Kompetenzorientierung, Eigenverantwortung, Selbständigkeit und individuelle Lernwege.

Zeitraum

Projektstart: 01.08.2014    

5.1.17 Selbstgesteuertes Lernen zur Prüfungsvorbereitung im Lernfeldunterricht

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

11 BFS SP

Ziele

Wiederholung der prüfungsrelevanten Themen und  Prüfungsvorbereitung, in der alle Lernbereiche wiederholt und gefestigt werden.

  •  Das Lernen erfolgt selbstständig und eigenverantwortlich.

  • Die SUS wählen individuell eine Sozialform und eine Lernmethode aus. Zur Verfügung stehen Kann-Listen, Sortieraufgaben und Struktur-Legeaufgaben.

  • Die Lehrkraft ist Ansprechpartner und Lernberater.

  • Thematische Materialien stehen in einer Lerntheke zur Wiederholung oder Vertiefung zur Verfügung.

  • LK und SuS erstellen gemeinsam eine Lernlandkarte, auf der die einzelnen Unterrichtsinhalte mit einem Symbol oder einem Bild dargestellt werden.

 

Vorgehensweise:

 Phase 1: Vorbereitung mit den Sus

  • Wo stehen wir?  Prüfungsrelevante Lernfeldbereiche werden von der LK vorgestellt und gemeinsam mit den SuS auf einem Plakat visualisiert.

  • Lernziele für die  prüfungsrelevanten Lernfeldbereiche werden benannt.
  • Ein für alle transparenter Zeitplan wird erstellt.

 

 Phase 2: Arbeitsweise den SuS vorstellen

  • Vorstellung der Kann-Listen und Sortieraufgaben (in den Kann- Listen sind alle Themenschwerpunkte enthalten, die prüfungsrelevant sind) - Die Schüler erarbeiten die Kann- Listen eigenständig, jeder individuell nach seinem Arbeitstempo.

  • LK stehen als präsenter Ansprechpartner und Lernberater zur Verfügung.

  • SuS formulieren Fragestellungen, die noch offen sind bzw. noch interessieren.

  • Die Schüler erhalten fehlende bzw. ergänzende Materialien zu den einzelnen Themen (Angebot in Form einer Lerntheke).

  • SuS wählen individuell ihre Arbeitsmethoden aus.

  • SuS überprüfen eigenständig die Vollständigkeit ihrer Unterlagen.

  • Das Arbeiten erfolgt in allen Lernfeldstunden bis zur Prüfung.
  • LK gibt zu jedem Themenbereich einen kurzen Einstieg und am Ende eine kurze Zusammenfassung. 

 

Phase 3: Lernlandkarte erstellen

Gemeinsam mit den Schülern wird eine Lernlandkarte erstellt, auf der die einzelnen Unterrichtsinhalte mit einem Symbol oder einem Bild dargestellt werden. Hier soll ersichtlich werden, wie die einzelnen Themenfelder miteinander in Verbindung stehen, um Erinnerungsanker zusetzen.

Ziel ist es, dass die Schüler anhand dieser Lernlandkarte alle Unterrichtsinhalte wiedergeben können wobei sie gleichzeitig  ihr Wissen überprüfen:

 

 Phase 4: gemeinsame Reflexion nach der Prüfung.

 

  • Reflektionsbogen und Reflektionsgespräch 

     

 

 

 

Nutzen

Die SuS profitieren von dieser Form der Prüfungsvorbereitung: Zum Einen wird der behandelte Unterrichtsstoff wiederholt und gefestigt, Lücken werden geschlossen. Zum Anderen erhalten sie eine direkte Rückmeldung über ihren aktuellen Kenntnisstand. Die gemeinsame Vorbereitung auf die Prüfung in der Schule verringert zudem das häufig lähmende Gefühl von Überforderung angesichts der Fülle von vier anstehenden schriftlichen Prüfungen.

Im Gelingensfall erkennen die SuS die inhaltlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Lernfeldbereichen, sodass auch Aufgaben im Bereich Reorganisation und Transfer bewältigt werden können.

 

Zeitraum

Projektstart: 18.03.2015    

5.1.18 Überarbeitung der Unterrichtsreihe BG Q1 Religion

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

BG Q1

Ziele

Leitsatz 9: "Wir gestalten das Lernen und Lehren nach den Grundsätzen von Eigenverantwortung und Selbständigkeit." Leitsatz 10: "Wir ermöglichen individuelle Lernwege und fördern die Entfaltung von Potentialen." Dementsprechend: Entwicklung eines Einstieges in die Unterrichtsreihe Q1, der die Themen- und Fragestellungen der SuS als Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit Jesus nimmt.

Nutzen

1. Die SuS lernen nach Möglichkeit auf Grundlage von eigenen Frage- und Themenstellungen. 2. Die Lehrkraft fungiert als Lernberater und Moderator. 3. Die Lehrkraft unterstützt und fördert Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft der SuS. 4. Kooperatives Lernen wird gefördert.

Zeitraum

Projektstart: 16.09.2015    

5.1.19 Experten-Workshop mit Fachkräften des Vogelsbergkreises

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

10 und 11 BFS SP

Ziele

Expertenworkshop mit Fachkräften und Beratungsstellen, die Angebote für Jugendliche in unterschiedlichen Problemsituationen anbieten.

Im Anschluss an den Experten-Workshop erstellen die Schüler/Innen eine Präsentation mit Infomaterial für die Pausenhalle der Vogelsbergschule, so dass unsere Schüler/Innen über Fachstellen im Vogelsbergkreis und Beratungsangebote für junge Menschen in unterschiedlichen Problemsituationen informiert werden.

Nutzen

 Kennenlernen verschiedener Fach- und Beratungsstellen

> Hemmschwelle der Kontaktaufnahme abbauen

> Kennenlernen konkreter Angebote für junge Menschen in unterschiedlichen Problemsituationen

> Informationen durch eine Präsentation in der Pausenhalle für alle interessierten Schüler/Innen der VBS

> Kooperation der Schule mit verschiedenen Fach- und Beratungsstellen

> Kennenlernen sozialpädagogischer Arbeitsbereiche

Zeitraum

Projektstart: 19.02.2016    

5.1.20 Unterrichtsreihe zum Thema "Nature and Environment"

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

11 BG

Ziele

Umsetzung von Phase II des Interdependenten Lernzyklus: Lernen ermöglichen und begleiten

- vielfältige Lernangebote schaffen (unterschiedliche Anspruchsniveaus, Produkte, Lernformen, Lerntypen)

- Umsetzung der didaktischen Big 5:

1. Begriffe (Welche Begriffe sind zentral wichtig? Inhalte umfassend klären)

2. Zusammenhänge (Wie stehen die Begriffe zueinander in Beziehung?)

3. Konzept (Begriffe und Zusammenhänge zu einem Gesamtkonstrukt zusammenführen)

4. Kontext (Das Konzept in unterschiedlichen Situationen und/oder unterschiedlichen Blickwinkeln nutzen)

5. Intention (handlungsreflektierendes Wissen aufbauen: Wer verfolgt welche Absicht? Welche Absicht kann damit verfolg werden?)

- Evaluation und Auswertung der Unterrichtsreihe mittels Fragebogen.

- Überarbeitung der Unterrichtsreihe und erneute Durchführung aufgrund der Ergebnisse des ersten Durchlaufs.

 

 

Nutzen

Individuelle Lernangebote werden geschaffen und die Entfaltung persönlicher Möglichkeiten wird gefördert. Die Schüler werden an das eigenverantwortliche und selbständige Lernen herangeführt.

Zeitraum

Projektstart: 10.11.2015    

5.2 Teilzeit-Schulformen

5.2.1 Erarbeitung von Kompetenzrastern im Lernfeldbezug

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Ausbildung im Groß- und Außenhandel, Stufenübergreifend

Ziele

Durch Erstellung von Kompetenzraster für die Lernfelder 1 bis 12 sollen die SuS die Möglichkeit erhalten, eine Einordnung ihrer Kompetenzen vorzunehmen. (Selbsteinschätzung/Eigenevaluation)

 

Nutzen

Planungsraster für unterrichtliche Tätigkeit.

Prüfungsvorbereitung für Lerngruppe erleichtern.

Curriculumsübersicht der Schule im Rahmen der Ausbildung.

Zeitraum

Projektstart: 26.02.2013    

5.2.2 Handreichung Unterrichtsmaterialien für den Deutschunterricht im Industriebereich

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Industrie

Ziele

  • Erstellung von Unterrichtskonzepten (mit Methoden und Materialien) für den Deutschunterricht in den Industrieklassen
  • Verknüpfungen der Deutschinhalte mit den Anforderungen im Rahmen der praktischen Ausbildung in den Betrieben, mit den theoretischen Fachinhalten in der Schule sowie mit den prüfungsrelevanten Inhalten im Rahmen des Prüfungsteils Geschäftsprozesse
  • Inhalte der Lernfelder sollen mit den Inhalten des Deutschunterrichts ganzheitlich bearbeitet werden können (Deutschinhalte in den Lernfeldern)
  • Entlastung der Kollegen im Deutschunterricht
  • Außenwirkung des Unterrichts bei den Unternehmen verbessern

Nutzen

  • Kolleginnen und Kollegen, die im Bereich Industrie Deutsch unterrichten, können auf die Materialsammlung zugreifen
  • Die Schülerinnen und Schüler werden gezielt auf die erweiterten Anforderungen im Fach Deutsch im Rahmen der Abschlussprüfung vorbereitet
  • Der Deutschunterricht soll einen Beitrag zur Bewältigung der betrieblichen Anforderungen in den Bereichen Geschäftskorrespondenz und Kommunikation leisten

Zeitraum

Projektstart: 05.05.2014    

5.2.3 Tarifrecht

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

PoWi Berufsschule. 1. Thema: Arbeitsrechtliche Fragen

Ziele

Schüler angemessen an den großen Themenkomplex heranführen und zur aktiven Erarbeitung der Inhalte anregen und Position zu beziehen.

Nutzen

Zeitersparnis durch direkten Einsatz der methodischen Aufarbeitung und des Materialpools.

Zeitraum

Projektstart: 18.06.2013    

5.2.4 Erstellung eines Werbeplans in Lernfeld 5

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

10 Einzelhandel, Berufsschule

Ziele

Das eigenverantwortliche Lernen soll im ersten Ausbildungsjahr weiter vertieft werden.

  • selbständige und verantwortungsbewusste Gruppen- bzw. Teamarbeit
  • Erarbeitung der theoretischen Grundlagen eines Werbeplans
  • Ausarbeitung eines Werbeplans für ein im Team festgelegtes Einzelhandelsunternehmen
  • Präsentation der Gruppenergebnisse
  • Reflexion der Gruppenprozesse und der Gruppenergebnisse
  • Bewertung der eigenen Gruppenarbeit sowie der anderen Gruppenergebnisse

Außerdem sollen die einzelnen Lernfelder und allgemeinbildenden Fächer noch deutlicher miteinander verknüpft werden (LF 1, LF 2, LF 5, LF 12, Deutsch).

 

Des Weiteren ist das Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 an den Präsentationen teilnehmen, um diese mit zu bewerten und gleichzeitig ihre Kenntnisse in diesem Lernfeld aufzufrischen.

Nutzen

Förderung von folgenden Handlungskompetenzen:

  • Teamfähigkeit
  • Selbständigkeit
  • Reflexionsfähigkeit
  • Fachkompetenz ausbauen
  • Präsentationsfähigkeit

 

Wiederholung der Grundkenntnisse im Lernfeld 5 und gleichzeitige Vertiefung der Inhalte zur Prüfungsvorbereitung, da das Lernfeld 12 diese Inhalte voraussetzt und einbindet.

Zeitraum

Projektstart: 02.02.2015    

5.2.5 Optimierung der Unterrichtssequenz 'Magisches Sechseck‘ in Anlehnung an den ILZ von Professor Heiniger - zweiter Durchgang

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufsschule

Ziele

Phase 1:

Vorbereitung mit Lernenden anstoßen

Erstes Erkennen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verflechtungen

1. Sensibilisierung durch Bildimpulse

2. Individuelle Positionierung zu den provokativen Aussagen der Bildimpulse in pro und kontra mit Begründung

3. Herauskristallisieren der angesprochenen Wirtschaftsbereiche

4. IST-Soll-Vergleich anhand eines Kompetenzbogens

        Schüler_innen entwickeln aktiv einen Zugang zu einem neuen Lernfeld und schätzen ihren eigenen Wissensstand ein.

 

Phase 2:

Lernen ermöglichen und begleiten

Erarbeitung und Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenhänge

1. Konzentration der Lernenden auf jeweils einen Aspekt des Magischen Vierecks und Erarbeitung im Team durch:

a) Grundlagentexte zu den jeweiligen Aspekten des Magischen Vierecks

b) Zuordnung von Fachbegriffen aus einem wirtschaftlich orientierten Gesamtpool

c) Einigung auf jeweils drei zentrale Begriffe

d) Erstellen einer Concept-map, ausgehend von den gewählten Begriffen

e) Erweiterung der Zusammenhänge durch Einarbeiten der verbleibenden Begriffe

 

2. Erweiterung der Auseinandersetzung auf die verbleibenden Aspekte des Magischen Vierecks durch:

a) Kritische Überprüfung und Veränderungsanregungen durch die anderen drei Gruppen (Stationen)

b) Optimierung der Concept-map durch die Anregungen der Mitschüler

c) Zusammenfassendes Vorstellen der vier Aspekte des Magischen Vierecks

 

3. Vervollständigung zum Magischen Sechseck durch:

a) Informationsinput

 

4. Kritische Analyse von Wirtschaftszusammenhängen durch:

a) Sensibilisieren von Zielkonflikten und Vertiefung des wirtschaftlichen Verständnisses

        Schüler_innen erarbeiten in Teams die inhaltlichen Aspekte und setzen sich kritisch mit den Wechselwirkungen auseinander

 

Phase 3:

Lernbilanzierung und Erfolgskontrolle

1. Zusammenhänge und Messgrößen in einem Kontrollbogen ausfüllen

        Schüler_innen erkennen ihren Wissenszuwachs und ihre verbleibenden Defizite

 

Phase 4:

Nachbereitung

1. erneutes Ausfüllen des Kompetenzbogens

2. Diagnostizierung des Lernzuwachses

3. Feedback geben und nehmen

    Schüler_innen erkennen ihren Wissensfortschritt und spiegeln Kritik zurück

Nutzen

- Erwerb von Analysekompetenz, Urteilskompetenz, Methodenkompetenz und Handlungskompetenz

- Wirtschaftsmeldungen wecken Interesse und können ansatzweise in komplexere Zusammenhänge eingeordnet werden

- Staatliche Maßnahmen können in ihren gesellschaftlichen und individuellen Auswirkungen ansatzweise nachvollzogen werden

- Wirtschaftspolitische Entscheidungen werden in ihren Bedeutungszusammenhängen transparenter


Durchführung und Auswertung durch die Teammitglieder

Zeitraum

Projektstart: 04.12.2016    

5.2.6 Überarbeitung einer Unterrichtssequenz zum Thema Betriebsrat - zweiter Durchgang

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Berufsschule

Ziele

Erarbeitung einer Unterrichtssequenz zum Thema Betriebsrat

 

Konzeptionsarbeit, die die Schüler_innen in ihrer Eigenständigkeit in den Vordergrund rückt und ihnen zu selbstbestimmter Erarbeitung eines Themas verhilft. Die Schüler_innen sollen den Betriebsrat als Mittel der betrieblichen Mitsprache und die abgestuften Mitwirkungsrechte des Betriebsrates kennenlernen.

 

Die Unterrichtsreihe umfasst die drei wichtigen Aspekte der Betriebsratsarbeit:

1. Gründung eines Betriebsrates

2. Rechte des Betriebsrats

3. Pflichten und Mitwirkungsmöglichkeiten der Jugend- und Auszubildendenvertretung

 

Einstieg:

Konflikt im Betrieb und Entwicklung von Rollenspielen zur Lösung. Reflektieren von Handlungsalternativen und Grenzen der persönlichen Konfliktlösung.

 

Schwerpunkt:

Die Schüler_innen erarbeiten sich im Team mit Hilfe eines entsprechenden Materialpools einen der drei oben genannten Schwerpunkte, mit der Zielsetzung, die Thematik so zu durchdringen, dass sie diese den Mitschüler_innen vermitteln können.

Hier steht die Entwicklung von Teamfähigkeit und die Erweiterung der Analysekompetenz, insbesondere die Einschätzung von Interessen und machtrelevanter Akteure im Vordergrund.

 

Abschluss:

Rückgriff auf das Rollenspiel und Bewertung der Handlungsmöglichkeiten eines Betriebsrates in  unterschiedlichen Spannungsfeldern.

 

Nutzen

Kennenlernen und mögliches Einfordern ihrer im Betriebsverfassungsgesetz festgeschriebenen Rechte.

Zeitraum

Projektstart: 19.04.2016    

5.2.7 Individuelle - und produktbezogene Förderung für SuS in einem zeitlich definierten Förderunterricht

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Packmitteltechnologen/innen, Stufen 10, 11, 12, Teilzeit-Berufsschule im Blockunterricht

Ziele

- Die SuS werden gezielt hinsichtlich ihrer Defizite gefördert. - Aufgrund des unterschiedlichen Leistungsniveaus der SuS sollen differenzierte Aufgabenformate ausgearbeitet und formuliert werden. - Leistungsstarke SuS unterstützen im Förderunterricht leistungsschwächere SuS. - Die SuS aus Nieschenbetrieben sollen im Bezug auf ihre Spezialprodukte gefördert werden.

Nutzen

- Die SuS werden individuell und gezielt in ihren Defiziten und Bedürfnissen unterstützt und gefördert - Schwächere SuS werden bis zur Abschlussprüfung auf ein sicheres Prüfungsniveau gebracht. - Die Maßnahme geht mit einer erheblichen Steigerung der Fach- und Personalkompetenz der gesamten Lerngruppe einher.

Zeitraum

Projektstart: 21.04.2015    

5.2.8 Arbeiten mit dem Advance Organizer im allgemeinbildenden Unterricht (Deutsch, Politik, Englisch) in der Berufsschule

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Klassen im Einzelhandel und Großhandel

Ziele

- aktives Aneignen von Fachbegriffen, fachlogischer Zusammenhänge und Hilfen im Rahmen selbstorganisierter Lernprozesse - Verknüpfung oder Verbindung des neuen Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-)wissen

Nutzen

- Strukturierungshilfe bei neuen Themengebieten - Orientierungshilfe im Unterricht - nachhaltiges Aneignen von wichtigen Begriffen (bzw. Vokabeln) und deren Beziehungen untereinander - Förderung folgender Kompetenzen: Methodenkompetenz, Fachkompetenz

Zeitraum

Projektstart: 02.11.2015    

5.2.9 Implementierung des Projektes "Schule gestaltet Schaufenster"

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Grundstufe Kaufleute im Einzelhandel/Verkäuferinnen und Verkäufer

Ziele

- Die Schülerinnen und Schüler entwickeln in Kleingruppen ein Werbekonzept für ein Schaufenster in Lauterbach und Umgebung mit anschließender Umsetzung vor Ort.

- Die Schülerinnen und Schüler suchen sich in Gruppen ein Schaufenster aus, welches sie für einen 2-wöchigen Zeitraum gestalten wollen.

- Sie treten in Kontakt mit dem Geschäftsinhaber bzw. dem Inhaber des Schaufensters und holen sich die Genehmingung zur Gestaltung ein.

- Sie entwickeln ein Konzept für ihr gewähltes Schaufenster, stellen es dem jeweiligen Inhaber vor und setzen diese auch vor Ort um.

- Die Schülerinnen und Schüler schreiben einen Zeitungsartikel zu diesem Projekt, welcher dann  u. a. im Lauterbacher Anzeiger erscheinen soll. Durch die Pressearbeit wird Werbung für die Vogelsbergschule, die Geschäfte bzw. Inhaber der Schaufensterflächen und die Standorte allgemein gemacht.

Nutzen

Die Schülerinnen und Schüler lernen an einem praktischen und gleichzeitig realen Projekt in Gruppen zusammenzuarbeiten, sich selbstständig zu organisieren und kreativ tätig zu werden. Es hat eine Außenwirkung für die Schülerinnen und Schüler, denn sie stehen in der Öffentlichkeit mit ihren Schaufensterkonzepten.

Zeitraum

Projektstart: 01.02.2016    

5.2.10 Einführung von begleitenden Instrumenten zur Unterrichtsreflexion

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

1. Lehrjahr Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Ziele

Tranparenz der bearbeiteten Lernfeldinhalte für Auszubildende, Ausbildungsbetriebe und Berufsschulehrer

Die Ausbildungsbetriebe können Defizite erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Nutzen

Im Krankheitsfall kann der Schüler im erweiterten Berichtsheft ("Lernjournal") von Mitschülern nachsehen, welche Lernfeldthemen bzw. -inhalte während der Blockwoche behandelt worden sind.

 

Bei Defiziten im Lernfeldbereich werden Fördermaßnahmen eingeleitet.

 

Es soll über den gesamten Ausbildungszeitraum eine gute Vorbereitung auf die Gesellenprüfung Teil 1und Teil 2 angestrebt werden.

Zeitraum

Projektstart: 01.08.2016    

5.3 Fachschulen FS

5.3.1 Reflexion und Evaluation des Schlüsselthemas

Arbeitsbereich(Klasse, Schulform, Stufe)

Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Sozialpädagogik

Ziele

Durch die Reflexion des Schlüsselthemas sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • die Inhalte und Methoden auf  Aktualität überprüfen
  • die gemachten Erfahrungen in der der konkreten Bearbeitung des Schlüsselthemas reflektieren und evaluieren
  • Verschriftlichung der Konzeptüberarbeitung nach den Kriterien
    - Begründung des Schlüsselthemas
    - Qualifikationsbestimmungen
    - Arbeitsschritte und Materialien
    - Leistungsbewertung und Evaluation

Nutzen

Nutzen für die Studierenden:

  • aktualisierte Ausbildungsinhalte
  • Einbezug der Erfahrungen der vorangegangenen Studierenden
  • Einwirken auf Konzeption durch Feedback

 

Nutzen für die Lehrkräfte:

  • Sicherheit im Ungang mit den Schlüsselthemen durch regelmäßige Reflexion und Evaluation
  • hohe Arbeitszufriedenheit
  • verbesserte Möglichkeiten imTeamteaching

Nutzen für die Praxiseinrichtungen:

  • durch aktualisierte Ausbildungsinhalte entstehen neue Impulse für die Praxis
  • Identität der Studierenden schafft eine verbesserte Professionalität

Nutzen für die Zertifizierung nach AZAV:

  • überprüfbare Qualität der Ausbildung
  • überprüfbare Konzeptentwicklung

 

Zeitraum

Projektstart: 01.07.2015